Енергийна независимост и национална сигурност

 

Geschichte

Spezialisten des Betriebs Staatsbergbau – Pernik haben im Jahr 1948 mit der geologischen Untersuchungen im Ostmariza-Kohlenbeckenbegonnen. Es wurde festgestellt, dass sich die Kohlevorräte auf über 2,9 Miliarden Tonnen Kohle belaufen. Der erste Erschließungsprojekt ist im Jahr 1951 von GIPROSCHACHT – Leningrad erstellt worden, wobei 7 Tagebaue auszubeuten waren. Nach den durchgeführten Untersuchungen und der Erstellung einer ausführlichen geologischen Karte der Region, ist eine Verordnung des Ministerrates 652 vom 16. Juni 1951 erlassen worden, mit der ein Bergbaubetrieb Mariza-istok mit Sitz Dorf Trojanovo gegründet wurde.

Auf Grund vom Paragraf 1 des Gesetzes für die Staatseigenerbetriebe, die Kohlevorräte im östlichen Gebiet des Mariza Steinkohlenbeckens werden sich in einem Staatlichen Bergbauunternehmen unter dem Namen Mariza-istok mit Sitz Trojanovo, Bezirk Stara Zagora abgesondert. So lautet Punkt 1 der Verordnung des Ministerrates 652 vom 16.Juni 1951. Dieser Beschluss ist eine logische Beendigung der durchgeführten vom Geologischen- und Markscheiderdienst Untersuchungen des StaatseigenerbergbaubetriebesPernik in den Jahren 1947 – 1948.

Sie sind zum Schluss gekommen, dass man mit der Erschliessung eines großen Lignitkohlebeckens rechnen sollte. Im Ostmariza-Kohlebecken sind über 3 Miliarden Tonen untersuchten Kohlevorräte konzentriert, die eine Fläche von 240 km2 einnehmen. Trotz der ungünstigen Qualitätseigenschaften der Kohle – niedriges Inkohlungsniveau, hohe Feuchtigkeit, niedriger Heizwert, Schwefelgehalt, führte die steigende Notwendigkeit für Brennstoffe und Energie im Lande während der 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts zu dem Beschluss, die Lagerstätte auszubeuten. Im März 1951 wurde der Vorentwurf für die Tagebaue fertig gebracht. Der Vorentwurf wurde durch Lengiproschacht – Leningrad mit Hauptentwurfsingenieur Maria Demidova ausgearbeitet.

Am 3.März 1952 haben die Mitarbeiter von der DSO Minstroi Jordan Ivanov und Koljo Petkov, unter der Anleitung des Vorarbeiters Petko Nikolov, den Spatenstich im Tagebau Trojanovo-1 gemacht. Der Spatenstich war für eine Kalklöschgrube bestimmt. Damit wurde den Grundstein zur Gründung der Mini Mariza Istok AG gelegt. Im Monat Mai wurden die ersten Schürfmaschinen geliefert und im Juni begann man mit dem Bau der ersten Eisenbahnlinie.

Die Bauarbeiten im Tagebau wurden durch DSO Minstroi – das Dritte Baugebiet mit dem damaligen Direktor Donjo Pehlivanov ausgeführt. Es fehlten aber die notwendigen Arbeitskräfte und der Betrieb übernahm die Fürsorge für die Ausbildung der Baggerführer. Im Jahr 1954 bekamen die ersten Ostmaiza-Baggerführer – Ivan Mutov, Enjo Mutov, Gantscho Tenev, Mihail Jankov, Iltscho Hristov, Dinjo Kischnev und Ivan Angelov ihre Diplome. Diese nahmen sowohl an dem Bau des Tagebaus Trojanovo -1, als auch an der Ausbeutung der Lagerstätte nachherteil.

Im März 1954 auf der Baustelle des Tagebaus Trojanovo-1 (genannt damals Mariza-istok“) kamen die ersten sowjetischen Bagger СЭ-3 an. Mit denen wurde den Aufschlußeinschnitt vorgetrieben. Am 19.Juli im derselben Jahr wurde die erste Zugkomposition mit Abraum beladen.Es begann der Aufbau der außen Kippen und somit die tatsächliche Errichtung des Tagebaus.

In den 70.Jahren hat man eine neue Methode für böschungsfreie(pfeilerfreie) Entwicklung der Bergbauarbeiten eingeführt. Sie sah vor, zuerst den Stützpfeiler zwischen denTagebauen Trojanovo-1 und Trojanovo-3 abzubauen und die Absonderung eines Abbaufeldes unter dem Namen Tagebau Trojanovo-südmit zwei Streifen:ein nördlicher Streifen – Tagebau Trojanovo-1 und ein südlicher Streifen – Tagebau Trojanovo-3. Gleichzeitig begann ein großartiger Gruben- und Wasserbau  als Vorbereitung für den Abbau des Stützpfeilers zwischen den Tagebauen Trojanovo-1 und Trojanovo-Nord. Ein Teil dieses Projektes schließt eine Reihe von Maßnahmen ein: die Verlegung des Flusses Ovtschariza mit seinen linken und rechten Nebenflüssen außerhalb des Abbaubereiches, das Bauen zwei Stauseen, zwei Mikrostauseen, 5 Retentionsbecken, 31 km Kanäle, 1 km unterirdischer Tunnel und andere kleinere hydrotechnische Anlagen. Das Beenden dieses großartigen Umbaues ist in den letzten 5-6 Jahren realisiert worden. Am 21.März 2008 ist der Stützpfeiler zwischen beiden Tagebauen geschnitten worden und somit sind die Bergbauarbeiten zu dem effektivsten Teil der Lagerstätte eingetreten worden.